Der Aderlass

Die Waffenstillstands-Lokomotiven von 1918 und ihr Verbleib

Im Ersten Weltkrieg spielte die Eisenbahn als Massentransportmittel eine wesentliche strategische Rolle. Kein Wunder also, dass ihr auch bei den Waffenstillstandsverhandlungen zwischen der Entente und Deutschland erhebliche Bedeutung beigemessen wurde. So hatte der am 11. November 1918 bei Compiègne im umgebauten CIWL-Speisewagen 2419 unterzeichnete Waffenstillstand einschneidende Folgen für die deutschen Eisenbahnen. Dabei ging es den Siegermächten unter Federführung Frankreichs weniger um einen Ausgleich eigener Verluste an Eisenbahnmaterial, sondern um eine gezielte Schwächung des deutschen Transportwesens. Es war ein beispielloser, zunächst auf nur 31 Tage befristeter Aderlass, der mit der Abtretung von 5.000 regelspurigen Dampflokomotiven und 150.000 Waggons die deutschen Staatseisenbahnen vor schier unlösbare Probleme stellte. Aber auch die Empfänger waren schnell überfordert.
In jahrelangen Recherchen haben Jean Buchmann und Jean-Marc Dupuy diesseits und jenseits des Rheins eine Fülle von Material, darunter viele rare Bilddokumente, zusammengetragen, die den Ablauf der Ereignisse in Wort und Bild lebendig werden lassen. Anschaulich und fachlich fundiert wird erstmals in dieser Ausführlichkeit der Einsatz insbesondere der Waffenstillstands-Lokomotiven (nicht nur) in Frankreich beschrieben und ihr weiterer Verbleib anhand der Quellen nachgezeichnet.

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Veröffentlicht: 14.09.2018
Seitenzahl: 280
Produkt: Festeinband
Illustration: zahlr. Abb.
ISBN: 978-3-8375-2024-8
  • 22024

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Produktinformationen "Der Aderlass"

Im Ersten Weltkrieg spielte die Eisenbahn als Massentransportmittel eine wesentliche strategische Rolle. Kein Wunder also, dass ihr auch bei den Waffenstillstandsverhandlungen zwischen der Entente und Deutschland erhebliche Bedeutung beigemessen wurde. So hatte der am 11. November 1918 bei Compiègne im umgebauten CIWL-Speisewagen 2419 unterzeichnete Waffenstillstand einschneidende Folgen für die deutschen Eisenbahnen. Dabei ging es den Siegermächten unter Federführung Frankreichs weniger um einen Ausgleich eigener Verluste an Eisenbahnmaterial, sondern um eine gezielte Schwächung des deutschen Transportwesens. Es war ein beispielloser, zunächst auf nur 31 Tage befristeter Aderlass, der mit der Abtretung von 5.000 regelspurigen Dampflokomotiven und 150.000 Waggons die deutschen Staatseisenbahnen vor schier unlösbare Probleme stellte. Aber auch die Empfänger waren schnell überfordert.
In jahrelangen Recherchen haben Jean Buchmann und Jean-Marc Dupuy diesseits und jenseits des Rheins eine Fülle von Material, darunter viele rare Bilddokumente, zusammengetragen, die den Ablauf der Ereignisse in Wort und Bild lebendig werden lassen. Anschaulich und fachlich fundiert wird erstmals in dieser Ausführlichkeit der Einsatz insbesondere der Waffenstillstands-Lokomotiven (nicht nur) in Frankreich beschrieben und ihr weiterer Verbleib anhand der Quellen nachgezeichnet.

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