Kriegsende

Das Gifhorner Tagebuch 1945

Das Ende des Zweiten Weltkrieges war im Landkreis Gifhorn das einschneidendste Ereignis seit Jahrhunderten. Im Frühjahr 1945 starben hier noch mehr als 1.000 Menschen an Kriegsfolgen. Die Geschehnisse rund um Gifhorn spiegeln den Zusammenbruch des „Dritten Reichs“ mit all seinen Facetten wider: Fliegerbomben und Artillerie-Beschuss mit etlichen Todesopfern, zerstörte Häuser, Verstümmelungen und Traumata, Flüchtlinge aus dem Osten, ehemalige Zwangsarbeiter auf Rachefeldzug, KZ-Häftlinge auf dem Todesmarsch und ideologisch angetriebene Gräueltaten bis zum letzten Tag. Dazu kommen „Wunderwaffen“ und die deutsche Division „Clausewitz“ – das letzte Aufgebot der Wehrmacht. Dazwischen: unbelehrbare Nazis genauso wie Menschen, die mit weitsichtigem Verstand handelten. Haarsträubende Menschenverachtung hier, beachtenswerte Nächstenliebe dort. Gleichzeitig ist die Geschichte des Kriegsendes und des Wiederaufbaus am Südrand der Lüneburger Heide auch die des ersten Chefredakteurs der Braunschweiger Zeitung, Fritz Sänger.
70 Jahre lang erfuhren die Gifhorner über die Ereignisse von 1945 in ihrem Landkreis immer nur Bruchstücke – aus Zeitungsartikeln, Chroniken und privaten Erzählungen. Vieles blieb verklärt, lückenhaft und widersprüchlich. Nie zuvor hatte sich jemand die Mühe gemacht, das Puzzle zu lösen, die Geschichte im Ganzen zu erzählen. Nun zeichnet sie Reiner Silberstein nach Interviews von Zeitzeugen und Archivrecherchen chronologisch nach, nahezu Tag für Tag.


Edition Braunschweiger Zeitung, Band 11
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Veröffentlicht: 02.02.2015
Seitenzahl: 188
Produkt: Broschur
Illustration: zahlr. Abb.
ISBN: 978-3-8375-1387-5
  • 21387

Reiner Silberstein

Reiner Silberstein wurde 1972 in Wolfsburg geboren. Er wuchs in Isenbüttel und Vordorf auf und machte in Gifhorn sein Abitur, bevor er in Braunschweig und Marburg Politologie, Geschichte und Soziologie studierte. Seit seiner Schulzeit ist er im Kreis Gifhorn als Journalist unterwegs, seit 1999 arbeitet er als Redakteur bei der Braunschweiger Zeitung.

Reiner Silberstein
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Produktinformationen "Kriegsende"

Das Ende des Zweiten Weltkrieges war im Landkreis Gifhorn das einschneidendste Ereignis seit Jahrhunderten. Im Frühjahr 1945 starben hier noch mehr als 1.000 Menschen an Kriegsfolgen. Die Geschehnisse rund um Gifhorn spiegeln den Zusammenbruch des „Dritten Reichs“ mit all seinen Facetten wider: Fliegerbomben und Artillerie-Beschuss mit etlichen Todesopfern, zerstörte Häuser, Verstümmelungen und Traumata, Flüchtlinge aus dem Osten, ehemalige Zwangsarbeiter auf Rachefeldzug, KZ-Häftlinge auf dem Todesmarsch und ideologisch angetriebene Gräueltaten bis zum letzten Tag. Dazu kommen „Wunderwaffen“ und die deutsche Division „Clausewitz“ – das letzte Aufgebot der Wehrmacht. Dazwischen: unbelehrbare Nazis genauso wie Menschen, die mit weitsichtigem Verstand handelten. Haarsträubende Menschenverachtung hier, beachtenswerte Nächstenliebe dort. Gleichzeitig ist die Geschichte des Kriegsendes und des Wiederaufbaus am Südrand der Lüneburger Heide auch die des ersten Chefredakteurs der Braunschweiger Zeitung, Fritz Sänger.
70 Jahre lang erfuhren die Gifhorner über die Ereignisse von 1945 in ihrem Landkreis immer nur Bruchstücke – aus Zeitungsartikeln, Chroniken und privaten Erzählungen. Vieles blieb verklärt, lückenhaft und widersprüchlich. Nie zuvor hatte sich jemand die Mühe gemacht, das Puzzle zu lösen, die Geschichte im Ganzen zu erzählen. Nun zeichnet sie Reiner Silberstein nach Interviews von Zeitzeugen und Archivrecherchen chronologisch nach, nahezu Tag für Tag.


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