Grube, Grus, Gedinge

Gedichte zwischen Flöz und Förderturm

Wie knistert die Tiefe. Der Berg arbeitet und man arbeitet im Berg. Ruppt Kohle, raubt das »schwarze Gold«. Stempel setzen, Ausbau des Strebs. Damit es nicht zum Bruch kommt. In dieser staubig flimmernden Dunkelheit. Hitze, Schweißdreck. Von der Maloche erlöst das Ende der Schicht. Hacken, hacken, weitermachen. Auch mit Einführung des Abbauhammers: Die acht Stunden im Lärm bleiben eine immense Herausforderung. Der Bohrer malträtiert den Körper mit seinen Stößen, die Muskeln gehorchen dem Tempo des industriellen Akkords. Gedichte zwischen Flöz und Förderturm.

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Veröffentlicht: 28.05.2018
Seitenzahl: 192
Produkt: Broschur
ISBN: 978-3-8375-1954-9
  • 21954

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Arnold Maxwill, 1984 am Niederrhein geboren, Studium der Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte in Münster und Wien. Zuletzt Herausgeberschaften zum Werk des Schriftstellers und Fotografen Erich Grisar. Veröffentlichungen zur Literatur Westfalens und des Ruhrgebiets. Er lebt und arbeitet in Dortmund.

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Produktinformationen "Grube, Grus, Gedinge"

Wie knistert die Tiefe. Der Berg arbeitet und man arbeitet im Berg. Ruppt Kohle, raubt das »schwarze Gold«. Stempel setzen, Ausbau des Strebs. Damit es nicht zum Bruch kommt. In dieser staubig flimmernden Dunkelheit. Hitze, Schweißdreck. Von der Maloche erlöst das Ende der Schicht. Hacken, hacken, weitermachen. Auch mit Einführung des Abbauhammers: Die acht Stunden im Lärm bleiben eine immense Herausforderung. Der Bohrer malträtiert den Körper mit seinen Stößen, die Muskeln gehorchen dem Tempo des industriellen Akkords. Gedichte zwischen Flöz und Förderturm.

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