Industrielle Arbeitswelt und Nationalsozialismus

Industrielle Arbeitswelt und Nationalsozialismus

Der Betrieb als Laboratorium der "Volksgemeinschaft" 1920–1960

Die „Volksgemeinschaft“ war ein Leitbegriff des „Dritten Reiches“. Die Nationalsozialisten wollten den „deutschen Arbeiter“ in eine neuartige völkische Gesellschaftsordnung einbinden. Zu diesem Zweck planten sie einen fundamentalen Umbau der Arbeitswelt: Die Betriebe und ihre „Betriebsgemeinschaften“ sollten zum Laboratorium der „Volksgemeinschaft“ werden. Diesen Zusammenhang nehmen die Beiträge des Bandes aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick. Sie verbinden klassische Forschungsansätze zur Arbeitsgesellschaft des „Dritten Reiches“ mit der aktuellen Debatte um die „Volksgemeinschaft“ und den Fragestellungen einer „neuen Geschichte der Arbeit“. Der Fokus liegt auf dem Zeitraum zwischen 1920 und 1960, also auf den betriebspolitischen Kontinuitätslinien zwischen Weimarer Zeit, Nationalsozialismus und Bundesrepublik bzw. DDR.
Mit Beiträgen von Martin Baumert, Frank Becker, Sören Eden, Matthias Frese, Marcel Glaser, Rüdiger Hachtmann, Jennifer Horstmann, Alexander Kraus, Christoph Lorke, Torben Möbius, Gisela Parak, Daniel Schmidt, Malte Thießen und Julia Timpe.


Schriftenreihe des Instituts für Stadtgeschichte – Beiträge , Band 21
29,95 €

inkl. MwSt.

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Veröffentlicht: 12.05.2020
Seitenzahl: 328
Produkt: Broschur
Illustration: farb. Abb.
ISBN: 978-3-8375-2310-2
  • 22310

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Die „Volksgemeinschaft“ war ein Leitbegriff des „Dritten Reiches“. Die... mehr
Produktinformationen "Industrielle Arbeitswelt und Nationalsozialismus"

Die „Volksgemeinschaft“ war ein Leitbegriff des „Dritten Reiches“. Die Nationalsozialisten wollten den „deutschen Arbeiter“ in eine neuartige völkische Gesellschaftsordnung einbinden. Zu diesem Zweck planten sie einen fundamentalen Umbau der Arbeitswelt: Die Betriebe und ihre „Betriebsgemeinschaften“ sollten zum Laboratorium der „Volksgemeinschaft“ werden. Diesen Zusammenhang nehmen die Beiträge des Bandes aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick. Sie verbinden klassische Forschungsansätze zur Arbeitsgesellschaft des „Dritten Reiches“ mit der aktuellen Debatte um die „Volksgemeinschaft“ und den Fragestellungen einer „neuen Geschichte der Arbeit“. Der Fokus liegt auf dem Zeitraum zwischen 1920 und 1960, also auf den betriebspolitischen Kontinuitätslinien zwischen Weimarer Zeit, Nationalsozialismus und Bundesrepublik bzw. DDR.
Mit Beiträgen von Martin Baumert, Frank Becker, Sören Eden, Matthias Frese, Marcel Glaser, Rüdiger Hachtmann, Jennifer Horstmann, Alexander Kraus, Christoph Lorke, Torben Möbius, Gisela Parak, Daniel Schmidt, Malte Thießen und Julia Timpe.


Schriftenreihe des Instituts für Stadtgeschichte – Beiträge , Band 21
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