Die halbe Macht

Die halbe Macht

Mitbestimmung in der Eisen- und Stahlindustrie 1945 bis 1989

Die Mitbestimmung überträgt den Gedanken der Demokratie auf die Welt der Wirtschaft: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wollen Subjekt und nicht Objekt der ökonomischen Prozesse sein. Die Vorzüge der paritätischen Mitbestimmung haben sich in den Jahren des "Wirtschaftswunders" nach dem Kriege, aber auch in den Zeiten der Krise der deutschen Stahlindustrie erwiesen. Die Arbeitsbedingungen konnten verbessert werden, und in vielen betrieblichen Konflikten und Kämpfen um den Erhalt von Arbeitsplätzen konnten die Instrumente und Möglichkeiten im Sinne der Betroffenen genutzt werden, konnten mitunter Arbeitsplätze gesichert oder die Arbeitsplatzverluste sozialverträglicher geregelt werden. Nur durch die Montanmitbestimmung konnten die schweren Krisen in der Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen und im Saarland bewältigt werden. Die gleichberechtigte Teilhabe bietet die Chance, den Ausgleich zwischen den Kapitalinteressen und den Interessen der arbeitenden Menschen zu finden. "Karl Lauschke ist es gelungen, nicht nur ein wissenschaftliches Werk über einen wichtigen Teil der Nachkriegsgeschichte vorzulegen, sondern zugleich für die Bedeutung und Möglichkeiten der Mitbestimmung in Gegenwart und Zukunft zu werben. Ich bin sicher, dass mit diesem Band Anstöße für eine wichtige Debatte um die Zukunft der Mitbestimmung gegeben werden." Jürgen Peters

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Veröffentlicht: 30.10.2007
Seitenzahl: 358
Produkt: Festeinband
ISBN: 978-3-89861-729-1
  • 01729

Klartext

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Produktinformationen "Die halbe Macht"

Die Mitbestimmung überträgt den Gedanken der Demokratie auf die Welt der Wirtschaft: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wollen Subjekt und nicht Objekt der ökonomischen Prozesse sein. Die Vorzüge der paritätischen Mitbestimmung haben sich in den Jahren des "Wirtschaftswunders" nach dem Kriege, aber auch in den Zeiten der Krise der deutschen Stahlindustrie erwiesen. Die Arbeitsbedingungen konnten verbessert werden, und in vielen betrieblichen Konflikten und Kämpfen um den Erhalt von Arbeitsplätzen konnten die Instrumente und Möglichkeiten im Sinne der Betroffenen genutzt werden, konnten mitunter Arbeitsplätze gesichert oder die Arbeitsplatzverluste sozialverträglicher geregelt werden. Nur durch die Montanmitbestimmung konnten die schweren Krisen in der Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen und im Saarland bewältigt werden. Die gleichberechtigte Teilhabe bietet die Chance, den Ausgleich zwischen den Kapitalinteressen und den Interessen der arbeitenden Menschen zu finden. "Karl Lauschke ist es gelungen, nicht nur ein wissenschaftliches Werk über einen wichtigen Teil der Nachkriegsgeschichte vorzulegen, sondern zugleich für die Bedeutung und Möglichkeiten der Mitbestimmung in Gegenwart und Zukunft zu werben. Ich bin sicher, dass mit diesem Band Anstöße für eine wichtige Debatte um die Zukunft der Mitbestimmung gegeben werden." Jürgen Peters

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