Die Geburtsstätte des nahtlos gewalzten Stahlrohres
Das Mannesmannröhren-Werk in Remscheid, die Erfinder und die Mechanische Werkstatt
Das Werk Remscheid, eine Gründung der Familie Mannesmann und heute im Verbund der Salzgitter-Gruppe, hat eine 125-jährige Tradition als Röhrenwerk. Hier wurde das Verfahren zur Herstellung nahtloser Rohre aus dem massiven Stahlblock allein durch Walzen erfunden und 1886 das erste Rohr nach dieser Methode gewalzt. Diese Erfindung, die auch heute noch weltweit angewandt wird, hat die Welt verändert. Die in den 1850er Jahren errichtete Halle, in der das erstmals gelang, gilt als technik- und kunsthistorisch bedeutendes Denkmal; hier befindet sich seit Jahrzehnten die Mechanische Instandhaltung des Werkes und hier wurde bis in die 1960er Jahre der Facharbeiternachwuchs ausgebildet.
In diesem Band berichten Historiker über die Familie Mannesmann, über das Tiegelstahl- und das Schrägwalz-Verfahren sowie die Besonderheiten der Mannesmann-Halle. Ehemalige Lehrlinge, die später in führenden Positionen des Mannesmann-Konzerns bzw. des Werkes tätig waren, erinnern sich an ihre Jugendzeit im Schatten des Werkes und an ihre beruflichen Anfänge in der Halle. Sie beschreiben die damaligen Arbeits- und Lebensbedingungen und zeigen, in welchem Maße das Werk selbst an der Freizeitgestaltung beteiligt war. Auszüge aus einer für die zum Kriegsdienst eingezogenen Mitarbeiter erstellten Zeitung ergänzen und veranschaulichen die Erinnerungen an das Leben rund um das Werk für die Jahre des Zweiten Weltkriegs. Abschließend stellt der aktuelle Werkschef das heutige Werk mit seinen Produkten und deren Verwendung vor.
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- Artikel-Nr.: 20707
Das Werk Remscheid, eine Gründung der Familie Mannesmann und heute im Verbund der Salzgitter-Gruppe, hat eine 125-jährige Tradition als Röhrenwerk. Hier wurde das Verfahren zur Herstellung nahtloser Rohre aus dem massiven Stahlblock allein durch Walzen erfunden und 1886 das erste Rohr nach dieser Methode gewalzt. Diese Erfindung, die auch heute noch weltweit angewandt wird, hat die Welt verändert. Die in den 1850er Jahren errichtete Halle, in der das erstmals gelang, gilt als technik- und kunsthistorisch bedeutendes Denkmal; hier befindet sich seit Jahrzehnten die Mechanische Instandhaltung des Werkes und hier wurde bis in die 1960er Jahre der Facharbeiternachwuchs ausgebildet.
In diesem Band berichten Historiker über die Familie Mannesmann, über das Tiegelstahl- und das Schrägwalz-Verfahren sowie die Besonderheiten der Mannesmann-Halle. Ehemalige Lehrlinge, die später in führenden Positionen des Mannesmann-Konzerns bzw. des Werkes tätig waren, erinnern sich an ihre Jugendzeit im Schatten des Werkes und an ihre beruflichen Anfänge in der Halle. Sie beschreiben die damaligen Arbeits- und Lebensbedingungen und zeigen, in welchem Maße das Werk selbst an der Freizeitgestaltung beteiligt war. Auszüge aus einer für die zum Kriegsdienst eingezogenen Mitarbeiter erstellten Zeitung ergänzen und veranschaulichen die Erinnerungen an das Leben rund um das Werk für die Jahre des Zweiten Weltkriegs. Abschließend stellt der aktuelle Werkschef das heutige Werk mit seinen Produkten und deren Verwendung vor.
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